Über uns

Der Schulelternbeirat (SEB) der Hafenschule hat die Arbeitsgemeinschaft Hafenschule (AG Hafenschule) in seiner Sitzung am 25. September 2017 gegründet.

Auslöser für die Gründung der AG ist die seit Jahren schwelende Diskussion um den Neubau der Hafenschule. Die Schule muss sich seit mehreren Jahren mit verschiedenen Provisorien behelfen:

  • Container und die seit 2014 dauerhafte Auslagerung mehrerer Klassen in das Fritz-Brüderlein-Haus.
      
  • Fach- und Differenzierungsräume oder eine Aula stehen überhaupt nicht zur Verfügung.
      
  • Platz für die Schulbetreuung des Fördervereins ist ebenfalls bereits seit 2011 nur im Fritz-Brüderlein-Haus vorhanden.
     
  • Die (teilweise) Auslagerung ins Fritz-Brüderlein-Haus bedeutet für die Kinder einen sehr langen Weg quer durch den Ort und einen erheblichen organisatorischen Aufwand für Betreuerteam und Lehrer.

Der SEB und der Förderverein der Hafenschule sprechen sich daher seit vielen Jahren für eine Erweiterung der Hafenschule am Standort in der Zehntenhofstraße aus. Da ein Großteil der Interessengruppe (Elternschaft und Schüler), die sich aktiv für eine Verbesserung der Situation an der Hafenschule einsetzt, spätestens nach vier Jahren wechselt, suchte der SEB nach einer Möglichkeit, das Thema mit der notwendigen Beharrlichkeit und kontinuierlich verfolgen zu können.

Der SEB hat sich daher entschlossen eine „ausgelagerte“ AG zu gründen, die inzwischen unter dem Dach des Fördervereins der Hafenschule angesiedelt ist. Dies hat den Vorteil, dass die AG offen für alle Interessierten ist – unabhängig davon, ob sie zum engen Kreis der (ständig wechselnden) Schulgemeinschaft gehören.


Kleine Historie der AG Hafenschule

  • Schon vor der Gründung der AG Hafenschule haben Vertreter von Schule, SEB und Förderverein die Bürgersprechstunde am 17. Februar 2017 genutzt, um Oberbürgermeister Sven Gerich zum aktuellen Stand der dringend erforderlichen Erweiterung und Sanierung der Hafenschule zu befragen. Der Oberbürgermeister verwies in diesem Gespräch auf die vom Ortsbeirat favorisierte „große Lösung“ am Standort der Erich-Kästner-Schule (EKS) und nannte uns die Summe von 50 Mio. Euro für den Neubau beider Schulen und einer Dreifelder-Sporthalle am dortigen Standort. Den jährlichen Gesamt-Etat der Stadt Wiesbaden für alle Schulsanierungen bezifferte er auf ca. 60 Mio. Euro und gab damit den Vertretern von Schule, SEB und Förderverein zu verstehen, dass der Wunsch des Ortsbeirats nach der „großen Lösung“ nicht finanzierbar sei. Der Oberbürgermeister hat uns zur weiteren Klärung der Sachlage an den Ortsbeirat und das Schuldezernat verwiesen und uns auch den Weg über die Stadtverordneten angeraten.
       
  • Die Vertreter von Schule, SEB und Förderverein haben im Frühjahr 2017 den Ortsbeirat, die Stadtverordneten und später auch den neuen Schuldezernenten Axel Imholz angeschrieben, um erneut die Raumnot der Hafenschule zu schildern.
      
  • In der Ortsbeiratssitzung am 23. Februar 2017 erhielten die Vertreter von Schule, SEB und Förderverein die Gelegenheit, das Raumproblem der Hafenschule vorzutragen. Der Ortsbeirat erklärte daraufhin unmissverständlich, dass er von der großen Lösung nicht abrücken werde und diese für ihn Voraussetzung für eine Erweiterung der Hafenschule sei. Es gab in dieser Sitzung und auch in der Folge keine Möglichkeit, die Argumente über das Für und Wider der Standorte auszutauschen. Die Vertreter der Hafenschule fanden sich daher mit der Position des Ortsbeirats ab – wohlwissend, dass der Ortsbeirat selbst keine verbindliche Entscheidung bezüglich des Standortes treffen kann. SEB und Förderverein hielten unverändert an ihrem mindestens seit 2012 immer wieder laut formulierten Wunsch fest, die Erweiterung der Hafenschule am „alten Standort“ in der Zehntenhofstraße vorzunehmen.
      
  • In seiner Sitzung am 25. September 2017 gründete der SEB die AG Hafenschule, die sich intensiv für die Erweiterung der Hafenschule einsetzen sollte.
       
  • Im November 2017 erfuhren wir aus der Zeitung, dass in der Stadtverordnetenversammlung noch vor Weihnachten der Neubau der Hafenschule auf dem Gelände der EKS beschlossen werden sollte.
      
  • SEB und Förderverein haben daraufhin in einem Brief an den Oberbürgermeister, die zuständigen Dezernate und die Stadtverordneten ihre Bedenken gegen einen Umzug der Hafenschule geäußert. Die Maßnahme auf dem Gelände der EKS solle im für die Grundschule bestmöglichen Sinn umgesetzt werden, wenn die Schule schon den alten Standort verlassen muss.
      
  • Im Januar 2018 erfuhr der SEB auf Anfrage bei den zuständigen Ämtern der Stadt Wiesbaden, dass in der Stadtverordnetenversammlung im Dezember „über das Stichwort „Große Lösung“ hinaus in den Haushaltsberatungen“ keine weiteren inhaltlichen Festlegungen zur Hafenschule getroffen wurden. Erst nach der Genehmigung des Haushalts, die bis heute nicht erfolgte, sei es Aufgabe des Fachdezernats, der Stadtverordnetenversammlung auf der Grundlage der angesetzten Finanzmittel eine Grundsatz- bzw. Ausführungsvorlage vorzulegen.
      
  • Anfang Februar 2018 führten Förderverein und SEB eine Umfrage zum Standort unter den Eltern künftiger und jetziger Hafenschüler sowie den Mitgliedern des Fördervereins durch. Das Ergebnis war deutlich: 86 Prozent wollen am alten Standort bleiben.

Die AG Hafenschule hat daher in ihrer Sitzung am 22. Februar 2018 beschlossen, dass ihr primäres Ziel weiterhin der Neubau der Hafenschule am alten Standort in der Zehntenhofstraße ist.